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ERASMUS+

ERASMUS+

Das neue Programm der EU für allgemeine Bildung, Jugend und Sport heißt Erasmus+ und läuft von 2014 - 2020. Das bisherige Erasmus- Programm ist in das neue Programm eingebettet.  Der MSH Medical School Hamburg wurde aufgrund ihrer Erasmus- Bildungserklärung für die gesamte Laufzeit des Erasmus+-Programms die Erasmus-Charta verliehen. Die aktuelle Erasmus-Bildungserklärung finden Sie hier.

Mit der Verleihung der bis 2020 gültigen Erasmus-Universitätscharta ist die Medical School Hamburg berechtigt, Erasmus+-Maßnahmen zu beantragen und durchzuführen.

Folgende Länder nehmen am Erasmus+-Programm teil: alle 28 EU-Mitgliedsstaaten, außerdem Island, Liechtenstein, Norwegen und die Türkei. Austauschmaßnahmen mit der Schweiz laufen nicht über das Erasmus+- Programm, sondern werden komplett von der Schweiz finanziert. 

Voraussetzung ist die Vorlage eines inter-institutionellen Erasmus+-Abkommens zwischen den Studiengängen der Heimathochschule und der Partnerhochschule. Einen Überblick über das bestehende Netzwerk an kooperierenden ausländischen Bildungseinrichtungen finden Sie hier .

Durch ERASMUS+ können folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert werden:

  • Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  • Auslandspraktikum für Studierende (SMP)
  • Graduiertenpraktika
  • Mobilität von Lehrenden (STA)
  • Mobilität von Personal (STT)

Eigenschaften der Förderung durch ERASMUS+

  • kompletter Erlass der Studiengebühren an der Gasthochschule
  • intensive Betreuung an Heimat- und Gasthochschule
  • sprachliche Vorbereitung
  • Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen
  • gesicherte Praktikumstätigkeiten durch EU-Praktikumsvertrag
  • Mobilitätszuschuss nach drei Länderkategorien:
    • Gruppe 1 (monatlich 250-500 Euro): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
    • Gruppe 2 (monatlich 200-450 Euro): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
    • Gruppe 3 (monatlich 150-400 Euro): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.
  • Erasmus+-Praktikanten erhalten monatlich zwischen 100 und 200 Euro zusätzlich, also 350-700 Euro in der Gruppe 1, 300-650 Euro in der Gruppe 2 und 250-600 Euro in der Gruppe 3.

Teilnahmebedingungen:

  • Immatrikulation an der Medical School Hamburg
  • Mindestens ein abgeschlossenes Studienjahr vor Antritt des Auslandsaufenthaltes
  • Kenntnisse der Unterrichtsspräche auf dem Niveau B2
  • möglichst Grundkenntnisse der Landessprache
  • Teilnahme an einem vorbereitenden Sprachkurs

Im Unterschied zum alten Erasmus-Programm können Studierende im Erasmus+-Programm in jeder Studienphase (Bachelor, Master, PhD) bis zu 12 Monate gefördert werden. Eine Kombination von Studium und Praktikum ist möglich.

Auswahlverfahren und Bewerbungsfrist:

Für Ihre Bewerbung reichen Sie ein:

  • Motivationsschreiben mit Angabe von Zeitraum und Destination Ihres Auslandspraktikums
  • Lebenslauf (tabellarisch)
  • aktuelle Notenübersicht
  • unterstützende Dokumente (z.B. Arbeitszeugnisse, Nachweise über Vereinsmitgliedschaft oder sonstiges soziales Engagement)

Ihre Bewerbung senden Sie bitte ausschließlich per Mail als eine Datei (bevorzugt PDF) an das International Office

Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. Mai für Auslandsaufenthalte mit Startdatum August bis einschließlich Februar sowie der 15. November für Aufenthalte mit Startdatum von März bis einschließlich Juli.

Zeitnah nach Ende der Bewerbungsfrist wird eine hochschulinterne Auswahlkommission über die Ergebnisse befinden und Sie entsprechend informieren.

Sprachkenntnisse (Online Linguistic Support, OLS)

Für Mobilitätsmaßnahmen zwischen Programmländern und für die von OLS abgedeckten Sprachen muss die Praktikantin/der Praktikant, bzw. der/die Studierende einen OLS-Sprachtest vor der Mobilitätsphase und einen Abschlusstest am Ende der Mobilitätsphase machen. Ausgenommen sind Muttersprachler und hinreichend begründete Ausnahmefälle (z. B. Praktikantin/Praktikant mit besonderen Bedürfnissen).

Die Durchführung des OLS-Tests vor Abreise ist Voraussetzung für die Mobilitätsphase. Der Test findet nach Auswahl der Praktikantin/des Praktikanten, bzw. der/die Studierende und vor Unterzeichnung der Lernvereinbarung oder alternativ der Finanzhilfevereinbarung statt.

Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung

Behinderte können einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines Erasmus-Aufenthalts erhalten. Dies gilt für alle Erasmus+-Mobilitätslinien (Studium, Praktika, Mobilität zu Unterrichtszwecken und Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken ebenso wie im Zusammenhang von Vorbereitenden Reisen und Intensivprogrammen).

 

Personalmobilität ST

Mobilität zu Unterrichtszwecken/Lehrendenmobilität (STA)

Erasmus+ fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die eine gültige Erasmus-Charta für Hochschulen (ECHE) besitzen. Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren wollen oder können.
Nach Möglichkeit sollte dabei die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme der Partnerhochschulen ebenso wie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden eine Rolle spielen.
Auch Personal aus ausländischen Unternehmen und Organisationen kann zu Lehrzwecken an deutsche Hochschulen eingeladen werden.
Personalmobilität muss in einem Programmland stattfinden, welches nicht das Land der entsendenden Hochschule (ausgenommen Incoming-Mobilität, s.u.) und nicht das Hauptwohnsitzland der betreffenden Person ist.
Zu Lehrzwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE gefördert werden (Outgoing-Mobilität) sowie Personal einer sonstigen in einem anderen Programmland ansässigen Einrichtung (Incoming-Mobilität), die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist (Beispiele siehe Anhang C) zu Lehrzwecken an eine deutsche Hochschule mit ECHE.

Lehraufenthalte innerhalb Europas dauern zwischen zwei Tagen und zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten); das Unterrichtspensum liegt bei mindestens acht Stunden je Aufenthalt bzw. je angefangener Woche.

Folgender Personenkreis kann gefördert werden:

  • Professoren und Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
  • Dozenten ohne Dotierung
  • Lehrbeauftrage mit Werkverträgen
  • Emeritierte Professoren und pensionierte Lehrende
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter
  • Unternehmenspersonal

Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung.
Zu Fort- und Weiterbildungszwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE oder eine sonstige in einem anderen Programmland ansässige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, gefördert werden.

Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate.
Mit STT kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden. Beispiele:

  • Allgemeine & technische Verwaltung
  • Bibliothek
  • Fachbereiche
  • Fakultäten
  • Finanzen
  • International Office
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Studierendenberatung
  • Technologie & Transfer
  • Weiterbildung

Weiterbildungsformate (Beispiele)

  • Hospitationen
  • Job Shadowing
  • Studienbesuche
  • Teilnahme an Workshops und Seminaren
  • Teilnahme an Sprachkursen

Vorteile eines Erasmus+-Aufenthaltes

  • Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Programms
  • fachlicher Austausch und neue Perspektiven
  • Stärkung der eigenen Kompetenzen
  • Ausbau und Vertiefung von Netzwerken

Weiterführende Informationen zu Erasmus+ erhalten Sie auf den Seiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes oder auf den Seiten der Europäischen Kommission in englischer Sprache.

Deutscher Akademischer Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-578
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: eu-programme[at]daad[dot]de
Website: www.eu.daad.de

 

Haftungsklausel

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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Merryl Rebello