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Medical and Health Education

Das Forschungsfeld Medical and Health Education der MSH leistet auf der Basis der interdisziplinären Zusammensetzung des Lehr- und Forschungspersonals über die Schnittstelle der Bildungswissenschaften einen Beitrag sowohl zur evidenzbasierten Kompetenzentwicklung in der Medizinerausbildung, als auch zu pädagogisch verankerten Forschungsfragen zur Beeinflussung gesundheitsrelevanten Verhaltens.

Forschungsvorhaben im Bereich von Medical Education der MSH sollen einen Beitrag zur (Weiter-) Entwicklung von „Best Evidence Medical Education “ leisten. Besondere Beachtung finden dabei die Aspekte Reliabilität der Evidenz; Anwendungsaspekte/Verwertbarkeitsaspekte; Stärke, Validität und Relevanz von Einflussfaktoren auf den Lernerfolg rsp. die Entwicklung von Outcome-Kompetenzen

Evaluation der Onlinevariante des doktormitSDM-Trainings bei Studierenden der Medizin und Medizindidaktik

Wenn bei einem Patienten eine Entscheidung über eine therapeutische oder diagnostische Maßnahme ansteht, wird heutzutage eine ‚Geteilte Entscheidungsfindung‘ (Shared decision making, SDM) zwischen Arzt und Patient als Goldstandard angesehen. Die dafür erforderlichen kommunikativen Fertigkeiten müssen Ärzte gezielt erlernen. Entsprechende Trainingsprogramme mit nachgewiesener Wirksamkeit sind in Deutschland – wie auch weltweit – rar. Für eine flächendeckende Implementierung von SDM muss neben der Weiterbildung bereits tätiger Ärzte die Integration entsprechender Module in das Medizinstudium erfolgen. Dafür wurde die zugrundeliegende Didaktik jüngst in eine Onlinevariante übertragen und in einem Kooperationsprojekt mit der Techniker Krankenkasse und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern ersten Praxistests unterzogen. Ziel des aktuellen Projektabschnitts ist die Evaluation des Onlinetrainings in einem Multicenter-RCT bei Studierenden der Medizin und Medizindidaktik hinsichtlich Effizienz und Effektivität.

Laufzeit des Projektes: seit 2015

Studienleitung: Prof. Dr. habil. Friedemann Geiger, Prof. Dr. Stephanie Kurzenhäuser-Carstens

Kooperationspartner: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Drittmittelgeber: bis auf Weiteres Finanzierung aus laufendem Etat von MSH und UKSH

Logo Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Prof. Dr. Stephanie Kurzenhäuser-Carstens
Professorin für Allgemeine Psychologie und Forschungsmethodik

Fon: 040.36 12 26 437
Fax: 040.36 12 26 430
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