Datum: 26.05.2017
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Interdisziplinäre Versorgungsforschung

Die Kranken- und Gesundheitsversorgung in Deutschland wird durch eine große Bandbreite an Akteuren geprägt, sowohl aus Wissenschaft und Praxis, als auch aus Wirtschaft und Politik. Zudem haben grundlegende gesellschaftliche Entwicklungen immense Auswirkungen auf den Gesundheitssektor (Stichwort: demografischer Wandel).

Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, qualitativen und quantitativen Grenzen des Gesundheitswesens untersucht die Versorgungsforschung die Rahmenbedingungen, Strukturen, Akteure sowie die internen und externen Bedrohungen der Kranken- und Gesundheitsversorgung. Im Ergebnis sollen wissenschaftlich fundierte Versorgungskonzepte entstehen, die in der Praxis operationalisiert und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit evaluiert werden können.

Das an der MSH vorhandene Studienangebot bietet ein breites personelles Spektrum aus Wissenschaftlern und Praktikern, die sich von beiden Seiten her mit den Problemlagen der Kranken- und Gesundheitsversorgung beschäftigen. Die Forschung an der MSH kann auf diesem Weg anwendungsnahe, interdisziplinäre klinische Erfahrung mit fächerübergreifendem, methodischem Wissen verbinden.

Forschungsbereiche der interdisziplinären Versorgungsforschung an der MSH

 

Der Forschungsbereich Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychosomatik verfolgt zwei sich ergänzende Ziele: die Identifizierung der Bedingungen für eine gute psychische Gesundheit und die Erforschung, Beschreibung und Diagnose psychischer Störungen und psychischer Krankheitsbilder.

Zum Forschungsbereich Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychosomatik

 

Ausgehend von der zentralen Bedeutung von körperlicher Bewegung für die körperliche und psychische Gesundheit wurde neben Prävention und Gesundheitsförderung auch Sportmedizin in den Forschungsbereich integriert. Darüber hinaus umfasst dieser Forschungsbereich auch Projekte, die sich im weitesten Sinne mit der Entwicklungsförderung in belasteten Familien beschäftigt.

Zum Forschungsbereich Prävention, Gesundheitsförderung und Sportmedizin

 

Der Forschungsbereich Kunst und Coping hat sich zum Ziel gesetzt, künstlerische oder kunsttherapeutische Verfahren wissenschaftlich zu fundieren. Die Forschung bezieht sich dabei sowohl auf klassisch klinische als auch auf außerklinische Bereiche sowie auf mögliche Schnittstellen.

Zum Forschungsbereich Kunst und Coping

 

Der Forschungsbereich Medical and Health Education leistet auf der Basis der interdisziplinären Zusammensetzung des Lehr- und Forschungspersonals über die Schnittstelle der Bildungswissenschaften einen Beitrag sowohl zur evidenzbasierten Kompetenzentwicklung in der Medizinerausbildung, als auch zu pädagogisch verankerten Forschungsfragen zur Beeinflussung gesundheitsrelevanten Verhaltens.

Zum Forschungsbereich Medical and Health Education