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Lebenszeit 4.0

Zeitgerechte Region am Beispiel Nordstadt+

Die Gestaltung von Arbeitszeit und die Koordination der Rollenerfordernisse in unterschiedlichen Lebensbereichen sind Schlüsselaspekte einer zukunftsfähigen Arbeitsgesellschaft. Stressfaktoren und Vereinbarkeitsprobleme von Beschäftigten entstehen jedoch nicht ausschließlich am Arbeitsort, sondern werden auch durch die Interaktion mit Umfeldbedingungen generiert, verstärkt oder abgemildert. Diese Umfeldbedingungen, die spezifisch für die jeweilige Region, Gebiet oder Kommune sind, prägen entscheidend die Standortattraktivität einer Region.

Das interdisziplinäre Verbundprojekt Lebenszeit 4.0 untersucht betriebliche, familiäre und andere lebensweltliche Faktoren in der Region, die Zeitstress für Beschäftigte entstehen lassen. Modellregion in diesem Projekt ist die Stadt Flensburg und der umliegenden Landkreis Schleswig-Flensburg, die in vielen Dimensionen für Deutschland typische Eigenschaften aufweisen. Auf den Ergebnissen von Befragungen Beschäftigter und Angehöriger sowie physiologischen Messungen werden durch die Verbundpartner in der Kommunalverwaltung und den sozialen Diensten für ausgewählte betriebliche Situationen zugeschnittene Konzepte entwickelt, die (außer-)betriebliche und gebietsbezogene Stressfaktoren reduzieren helfen. Diese Konzepte werden in beziehungsweise mit den Betrieben umgesetzt und evaluiert. Ziel ist die Entwicklung verallgemeinerbarer Best-Practice-Modelle zur ganzheitlichen Handhabung von Zeitstress.

Carolin Wendt

Carolin Wendt, Dipl.-Psychologin

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