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„DREAM“ (DResdner Studie zu Elternschaft, Arbeit und Mentaler Gesundheit)

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Eltern eine besondere Herausforderung. Zahlreiche strukturelle und kulturelle Einflüsse wie beispielsweise das deutsche Steuersystem, das Elterngeld und die Verfügbarkeit von Kindertagesstätten haben Einfluss auf diesen Prozess sowie die Rollenverteilung zwischen Mutter und Vater. Zunehmend prekäre Arbeitsverhältnisse und berufliches Pendeln sind als belastende Faktoren ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Die Rolle der Erwerbstätigkeit und der Arbeitsbedingungen für die psychische und somatische Gesundheit der zukünftigen Eltern und Familien ist in Deutschland jedoch so gut wie nicht beforscht.

Ziel unserer Studie „DREAM“ (DResdner Studie zu Elternschaft, Arbeit und Mentaler Gesundheit) ist es daher, die Beziehung zwischen Elternschaft, Beruf und Gesundheit der gesamten Familie vorrausschauend zu betrachten und mögliche Zusammenhänge zu ermitteln. Wir wollen z. B. untersuchen, wie sich die elterliche Berufstätigkeit und die Rollenverteilung im Langzeitverlauf verändern und wie sie sich auf die Gesundheit und die Beziehungen innerhalb der Familie auswirken. Außerdem interessiert uns im Verlauf der Studie verstärkt die soziale, motorische und kognitive Entwicklung der Kinder.

Im Rahmen der Teilstudien von DREAM möchten wir das konkrete Zusammenwirken psychischer, sozialer und biologischer Aspekte unseres Befindens genauer betrachten und verstehen. Dazu erfassen wir neben den Fragebogen-Erhebungen bei einigen Familien auch körperliche Faktoren anhand von Haarproben (Teilstudie „DREAMhair“). Außerdem werden manche Paare in persönlichen Interviews zu ihrer familiären Situation und Aufgabenverteilung befragt (Teilstudie „DREAMtalk“).

Laufzeit der Studie: 01.08.2017 – 31.07.2023

Projektleitung: Prof. Dr. habil. Susan Garthus-Niegel

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Victoria Kress, M.Sc.; Marie Kopp, M.Sc.; Judith Mack, M.Sc.; Ronja Schaber, M.Sc.; Marlene Karl, M.Sc.; Dr. Freya Thiel, M.Sc.; Sarah Schälicke, M.Sc.

Kooperationspartner: Prof. Dr. Malin Eberhard-Gran (Oslo, Norwegen); Prof. Dr. Wendy Nilsen (Oslo, Norwegen); Prof. Dr. Tilmann von Soest (Oslo, Norwegen); Prof. Dr. Andreas Seidler (TU Dresden); Prof. Dr. Clemens Kirschbaum (TU Dresden); Prof. Dr. Nina Alexander (MSH Medical School Hamburg); Dr. Susann Schmiedgen (TU Dresden)

Drittmittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

Prof. Dr. Susan Garthus-Niegel

Prof. Dr. habil. Susan Garthus-Niegel
Professur für Epidemiologie und Frauen- & Familiengesundheit

Fon:  040.361 226 40
Fax:  040.361 226 430
E-Mail Schreiben

Dr. Freya Thiel, M.Sc.-Psych.