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Auswirkungen von zusätzlicher Bewegung bei Kindern auf die EEG-Aktivität während kognitiver Aufgaben

Wenige Längsschnittuntersuchungen beziehen sich auf den Zusammenhang von körperlicher Aktivität und kognitiver Leistungsfähigkeit im Kindesalter. Unter anderem liefern eigene Untersuchungen Hinweise auf einen Zusammenhang, jedoch sind die dahinterliegenden Wirkmechanismen bislang noch unzureichend erforscht. Insbesondere was die Inhalte der Bewegungsprogramme angeht, bedarf es weiterer Forschung. Hinweise darauf, dass unterschiedliche Bewegungsinterventionen den Metabolismus des Gehirns auf unterschiedliche Art und Weise beeinflussen, liefern Tierstudien. Vor diesem Hintergrund soll vergleichen werden, welche langfristigen Effekte verschiedene Bewegungsprogramme in der Grundschule auf die Gehirnaktivität während der Bearbeitung von kognitiven Aufgaben haben und wie sich diese auf die Inhibitionsfähigkeit der Grundschulkinder auswirken.

Das ebenfalls an der MSH angesiedelte DFG-Forschungsprojekt »Zusätzliche Bewegung in der Schule: Effekte auf Kognitionsleistungen, emotionale Befindlichkeit und Steroidhormone« wurde durch zusätzliche EEG-Messungen während der Bearbeitung einer kognitiven Aufgabe (Flankertask) ergänzt. Innerhalb des neuen Projektes, sollen die Daten aufbereitet, analysiert und publiziert werden.