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Die Rolle der Selbstkontrolle bei der Aufnahme und Aufrechterhaltung körperlicher Aktivität im Kontext dualer Prozesstheorien

Duale Prozesstheorien gehen davon aus, dass menschliches Verhalten sowohl durch explizite (reflektive) als auch implizite (automatische) Prozesse gesteuert wird. In diesem Projekt wird das Zusammenspiel expliziter und impliziter Prozesse bei der Aufnahme und Aufrechterhaltung regelmäßiger körperlicher Aktivität in den Fokus gerückt. Auf Seiten der expliziten Prozesse werden insbesondere die Rolle der Intention, der trait Selbstkontrolle und exekutiver Funktionen (Inhibition, Updating, Shifting) untersucht und deren Zusammenspiel (z.B. Interaktionseffekte) mit impliziten Prozessen, wie gewohnheitsmäßigem Verhalten und affektiven Assoziationen, hinterfragt.

Prof. Dr. habil. Ines Pfeffer