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Abgeschlossene Forschungsprojekte der MSH Medical School Hamburg

Die Forschung an der MSH konzentriert sich auf transdisziplinäre Forschung und Versorgungsforschung im Kontext von Gesundheit und Medizin. Seit der Gründung im Jahr 2009 wurden bereits viele, spannende Forschungsfragen untersucht. Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl der abgeschlossenen Forschungsprojekte.

Forschungsbereich Prävention, Gesundheitsförderung und Sportmedizin

Depression und psychotherapeutischer Behandlungsbedarf während und nach Ende der Bundesliga-Karriere von Fußballspielern und -spielerinnen

Abgesehen von einigen prominenten Fällen wird selten über psychische Erkrankungen von Fußballspielern oder anderen Athleten berichtet. Möglicherweise sind Sportler durch die körperliche Aktivität, die Unterstützung durch das Team oder das »privilegierte« Leben, das oft mit dem Profi-Fußball verbunden ist, vor psychischen Erkrankungen geschützt. Es kann auch sein, dass Menschen mit einer entsprechenden Prädisposition keine Spitzen-Athleten werden. Zudem kann aber auch das Stigma einer psychischen Erkrankung dazu führen, dass Betroffene – insbesondere im Spitzensport - nicht davon berichten. Es gibt kaum wissenschaftlichen Untersuchungen in diesem Bereich und nur eine epidemiologische Studie zu psychischen Problemen von Fußballspielern. In diesen Studien werden die psychische Gesundheit sowie mögliche protektive und Risikofaktoren bei ehemaligen Fußballspielern und -spielerinnen der Deutschen Bundesliga sowie bei aktiven Fußballspielerinnen der 1. und 2. Frauen-Bundesliga untersucht.

Laufzeit der Studie: 12/2013 – 06/2016

Studienleitung: Prof. Dr. Astrid Junge

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Diplom-Psychologin Birgit Prinz

Drittmittelgeber: Fédération Internationale de Football Association (FIFA)

Verletzungen und Beschwerden vor und während der FINA Weltmeisterschaft 2015 in Kazan

Die Studie umfasst zwei Teile: Zum einen wurden die Athleten/innen der FINA Weltmeisterschaft (WM) 2015 über ihre Verletzungen und Beschwerden in den 4 Wochen vor der WM befragt, zum anderen dokumentierten die Ärzte während der WM täglich alle neu aufgetretenen Verletzungen und Erkrankungen der Athleten/innen.

Laufzeit der Studie: 06/2015 – 03/2016

Studienleitung: Prof. Dr. Astrid Junge

Wissenschaftliche Mitarbeiter: Annika Prien, M.Sc.

Drittmittelgeber: Fédération Internationale de Natation (FINA)

Epidemiologie von Kopfverletzungen in unterschiedlichen Sportarten unter besonderer Berücksichtigung von Gehirnerschütterungen

Obwohl Kopfverletzungen bei den meisten Sportarten sehr selten sind, sind sie aufgrund der möglichen Langzeitfolgen von besonderer Bedeutung. In den letzten Jahren gab es zahlreiche Publikationen zu der Thematik, dabei wurden Kopfverletzungen im American Football, Eishockey und Fußball besonders diskutiert. Ziel unserer Studie ist es einen aktuellen Literarturüberblick zur Häufigkeit und Art von Kopfverletzungen bei Sportarten mit einem diesbezüglich hohen Risiko zusammenzustellen.

Laufzeit der Studie: 01/2016 – 10/2016

Studienleitung: Prof. Dr. Astrid Junge

Drittmittelgeber: Fédération Internationale de Football Association (FIFA)

EUPALT Life Long Learning Project Europäischer Pass für die Ausbildung von LRS-TherapeutInnen/LehrerInnen

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines "European Passport" für Lehrer oder Therapeuten, die mit Menschen mit Dyslexie arbeiten.
Dyslexie ist dabei die mangelnde Fähigkeit, Worte oder zusammenhängende Texte zu lesen und zu verstehen.
Es soll ein europäisches Rahmencurriculum entwickelt werden, das die Ausbildungsziele festlegt und mit länderspezifischen Inhalten konkretisiert werden kann. Ziel ist es, die Ausbildungs-qualität zu erhöhen, die verschiedenen Ausbildungen leichter vergleichbar zu machen und so die Chancen für Menschen mit Dyslexie zu verbessern.

Laufzeit des Projekts: 10/2011 – 05/2013

Projektleitung: Prof. Dr. Manfred Pretis

Kooperationspartner: EU-Drittmittelprojekt, gefördert durch DG Education and Training

 

ICF-Train: Verbesserung der Qualität teamorientierter Förderprozesse in der Förderung von verletzlichen Kleinkindern und deren Familien durch die online Verwendung der ICF-CY

Das Ziel von ICF-Train besteht darin, die präventive Arbeit mit verletzlichen Kindern und Familien über online-Lernmöglichkeiten verstärkt umzusetzen. Die ICF-CY (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit für Kinder und Jugendliche) bezeichnet dabei ein transdisziplinäres Beschreibungs-instrument für Fähigkeiten und Einschränkungen verletzlicher Kinder, und zwar für den Teamaustausch von Fachleuten und Eltern in der frühen präventiven Förderung.

Die Studie fand unter Einbeziehung von MSH-Studierenden statt.

Laufzeit des Projekts: 11/2012 – 10/2014

Projektleitung: Prof. Dr. Manfred Pretis

Forschungsbereich Kunst und Coping

Entwicklung eines Modells zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum

Das International Institute for Subjective Experience and Research (ISER) entwickelt ein Modell zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum. Ziel des Vorhabens ist es, die Teilhabe alterserkrankter Menschen im gesellschaftlichen Leben zu erhalten und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität, Handlungskompetenz sowie sozialen Integration und damit zur Vermeidung drohender Isolation und Vereinsamung beizutragen.

Laufzeit des Projektes: 01.10.2012 – 30.09.2015

Studienleitung: Prof. Peter Sinapius

Wissenschaftliche Mitarbeiter: Michael Ganß, Sybille Kastner

Drittmittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Entwicklung eines Modells zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum (abgeschlossen)

Das International Institute for Subjective Experience and Research (ISER) entwickelt ein Modell zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum. Ziel des Vorhabens ist es, die Teilhabe alterserkrankter Menschen im gesellschaftlichen Leben zu erhalten und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität, Handlungskompetenz sowie sozialen Integration und damit zur Vermeidung drohender Isolation und Vereinsamung beizutragen.

Laufzeit des Projektes: 01.10.2012 – 30.09.2015

Studienleitung: Prof. Peter Sinapius

Wissenschaftliche Mitarbeiter: Michael Ganß, Sybille Kastner

Drittmittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Forschungsbereich Kognitions-, Motivations- und Emotionspsychologie

Längsschnittstudie zur Wirkung von zusätzlichem Sportunterricht mit unterschiedlichen Lehrinhalten auf Kognition, Motorik und verschiedene Verhaltensveränderungen

Schüler fallen oft durch geringe Konzentrationsfähigkeit, mangelnde koordinative Fähigkeiten sowie Verhaltensstörungen und emotionale Probleme auf. In dieser Studie soll verglichen werden, welche langfristigen Effekte vermehrte aerobe Belastung mit und ohne koordinativen Schwerpunkt auf die kognitiven Fähigkeiten von Grundschülern hat. Zusätzlich werden  Auswirkungen auf das soziale und emotionale Verhalten ermittelt.

Laufzeit der Studie: 2013 – 2015

Studienleitung: Prof. Dr. Henning Budde

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Flora Koutsandréou

Drittmittelgeber: DFG

Umweltmedizin, Sozialpsychologie und Sozialmedizin

Windenergieanlagen – Abstand und Well-Being

Prof. Dr. Hübner und ihrem Team stehen die Befragungsdaten aus vier Studien zur Akzeptanz und Stresswirkungen von Windenergieanlagen zur Verfügung, in denen jeweils der Wohnabstand der Befragten zur nächsten WEA sowie verschiedene Akzeptanz- und Stressindikatoren vergleichbar erfasst wurden. Diese Datenlage ist weltweit einzigartig und wird im vorliegenden Projekt für vergleichend reanalysiert. Über 1.300 Anwohner an mehr als 20 WEA-Standorten wurden in diese Studien einbezogen. Erfasst wurden Standorte im norddeutschen Flachland sowie in Hügel- und Gebirgslandschaften.

Laufzeit der Studie: 2014 - 2015

Studienleitung: Prof. Dr. Gundula Hübner

Kooperationspartner: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Drittmittelgeber: Fachagentur Windenergie an Land

Studie zur Stresswirkung von Windenergieanlagen auf Anwohner und soziale Akzeptanz (public acceptance)

Under this project, the collaborators will be conducting a three-year effort to collect information about support/opposition of wind facilities, their perceived costs/benefits, and the factors affecting those perceptions around a broad base of US facilities.

Laufzeit der Studie: 2015 - 2016

Studienleitung: Prof. Dr. Gundula Hübner

Kooperationspartner: Lawrence Berkeley National Laboratory, USA sowie ein Konsortium aus weiteren sechs US Universitäten und Forschungseinrichtungen, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Drittmittelgeber: USAn Government