Sie sind hier:

Kognitions-, Motivations- und Emotionspsychologie

Der Forschungsbereich Kognition, Motivation und Emotion befasst sich mit psychologischen und physiologischen Prozessen, die sich auf basale und höhere Informationsverarbeitung wie auch auf motivationale Regulation und emotionales Erleben beziehen. Dies erfolgt aus einer allgemeinpsychologischen Perspektive, aber auch unter differenzierter Betrachtung verschiedener Teilpopulationen, Lebensabschnitte oder sozialer Settings.

Neben der Behandlung der klassischen Inhaltsbereiche Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis, Sprache, Denken, Motorik/Handlung, Stress, Emotion und Motivation richten sich aktuelle Ansätze vermehrt auf Interaktionen zwischen diesen Phänomenen.

Längsschnittstudie zur Wirkung von "zusätzlicher Bewegung in der Schule" Effekte auf die Gehirnaktivität während einer kognitiven Inhibitionsaufgabe

In dieser Studie soll verglichen werden, welche langfristigen Effekte vermehrte aerobe Belastung mit und ohne koordinativen Schwerpunkt über 10 Wochen (3x 45 min. zusätzlich pro Woche) auf die Gehirnaktivität während einer kognitiven Inhibitionsaufgabe von Grundschülern hat.

Laufzeit der Studie: 2016 - 2017

Studienleitung: Prof. Dr. Henning Budde

Drittmittelgeber: DFG

Logo DFG

The processing architecture of practiced dual-memory retrieval

Retrieval of two responses from one visually presented cue occurs sequentially at the outset of dual-retrieval practice. Exclusively for subjects who adopt a mode of grouping (i.e., synchronizing) their response execution, however, response times after dual-retrieval practice indicate a shift to learned retrieval parallelism. The project investigates how this learned parallelism is achieved in various age groups and why it appears to occur only for subjects who group their responses.

Laufzeit der Studie: 04/2016 - 03/2019

Studienleitung: Prof. Dr. Tilo Strobach

Kooperationspartner: In Kooperation mit Prof. Dr. Timothy Rickard (University of San Diego, USA) und Prof. Dr. Torsten Schubert (Humboldt-Universität zu Berlin; Möglichkeit der Promotion)

Drittmittelgeber: DFG

Logo DFG

SensoMot Projekt zur frühzeitigen Diagnose von Motivationsstörungen beim Lernen

Die Motivation ist beim Lernen der entscheidende Faktor, um Lerninhalte zu verstehen und zu behalten. Wenn die Motivation groß ist, nehmen Lernfreude und Interesse zu und führen zu guten Lernerfolgen. Diagnostiziert man Motivationsstörungen frühzeitig, können Lernprozesse angepasst werden und eine erfolgreichere Adaption der Lerninhalte ist möglich.

Ziel des Projekts „SensoMot“ ist es, mit Hilfe von Sensordaten kritische motivationale Zustände zu erkennen. Durch die Ableitung passender Adaptationsmechanismen soll der Lernprozess so gesteuert werden, dass er der Motivation der Lernenden entspricht. Über sogenannte Wearables werden physische Daten der Lernenden erhoben, die z. B. auf Stress oder Langeweile hinweisen. Der Algorithmus der Lernsoftware passt daraufhin zum Beispiel die Lerngeschwindigkeit an.

Laufzeit der Studie: 04/2016 - 03/2019

Studienleitung: Prof. Dr. Thomas Martens

Kooperationspartner: Nagarro AG, München; Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main; Fernlehrinstitut Dr. Robert Eckert GmbH, Regenstauf; Technische Universität Ilmenau; Leuphana Universität Lüneburg;

Drittmittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Aktuelle Publikationen von Thomas Martens (Auswahl):